Was wird geprüft
Der Scanner nimmt die erkannten Tools aus dem Scan, auch die aus der CMP-Config ausgegrabenen, im HTML unsichtbaren, und prüft für jedes, ob es im sichtbaren Text der Datenschutzerklärung vorkommt. Gematcht wird großzügig über Erwähnungs-Muster („Google Analytics“ oder „GA4“, „Piwik“ für Matomo). Nur was komplett fehlt, wird gelistet.
Warum ist das wichtig
Die Datenschutzerklärung altert schneller als der Stack. Ein neues Pixel ist in einer Stunde eingebaut; den Textbaustein dazu schreibt niemand. Nach drei Jahren erklärt die Policy dann Tools von 2019, während real ein Tag Manager über einen Server-side-Proxy läuft und das CMP Dienste listet, die im Text nie auftauchen. Diese Diskrepanz ist von außen sichtbar, für jeden Besucher und jede Aufsichtsbehörde mit fünf Minuten Zeit.
Häufige Ursachen
- Tools wurden nachgerüstet (Pixel, Heatmaps, Server-side-Umzug), die Erklärung nicht.
- Die Erklärung ist ein Generator-Export von vor Jahren und erklärt noch „Google Inc.“ samt Privacy Shield.
- Das CMP listet Dienste, die eine Agentur eingerichtet hat; in die Policy hat sie niemand übernommen.