datascale
✓ End-to-End-Umsetzung

Ihr Marketing Data Warehouse und Composable CDP, plus Governance

Wir bauen das Marketing Data Lakehouse in der kundeneigenen Cloud (BigQuery/Snowflake), plus die Governance-Schicht darüber: verbindliche Definitionen, automatische Qualitäts-Tests und ein Zugriffsmodell, damit die Zahlen nicht wieder auseinanderlaufen.

  • BigQuery
  • Snowflake
  • dbt
  • funnel.io
  • Hightouch
  • Census
  • Great Expectations
  • DataHub

✓ funnel.io-Partner · Full-Cycle-Umsetzung mit Saloid

Kurz gesagt

Wir bauen die zentrale Datenplattform, in der Marketing-, Shop- und CRM-Daten zusammenlaufen, in BigQuery oder Snowflake, EU-gehostet. Dazu die Governance-Schicht: verbindliche Definitionen, automatische Qualitäts-Tests und ein Zugriffsmodell. So bleiben die Zahlen belastbar, statt in jedem Tool anders zu heißen.

Für wen
E-Commerce & B2B mit Daten in Silos
Was Sie bekommen
Lakehouse, Reverse-ETL & Governance-Framework
Einstieg
Audit ab 4.500 €, Build in 6 bis 10 Wochen

01Kurzer Selbsttest

Sie sind hier richtig, wenn:

Bitte ankreuzen, was zutrifft.

02So funktioniert's

Von der Quelle bis in die Aktivierung, in vier Schritten.

Ein zentraler Lake, getestet und dokumentiert, statt Punkt-zu-Punkt-Exporte.

  1. funnel.io · dbt

    Ingest

    funnel.io und Custom-Konnektoren laden Shop, Ads, CRM und Finance automatisiert in den Lake.

  2. dbt · marts

    Modellieren

    dbt normalisiert, reichert an und legt die Business-Logik für Attribution und LTV fest.

  3. dbt tests · Slack

    Prüfen

    Automatische Tests auf Vollständigkeit, Freshness und Plausibilität. Slack-Alert bei Drift, bevor ein Dashboard lügt.

  4. Hightouch · Census

    Aktivieren

    Reverse-ETL spielt die geprüften Audiences zurück in Ads, CRM und Klaviyo.

03Was wir bauen

Was wir bauen

GA4 sampelt. Meta Ads meldet andere Conversions als GA4. Der Shop kennt seinen eigenen Umsatz, das CRM den Lifetime Value, und ein Excel verbindet einmal pro Woche irgendwie alle vier. Fehlerpotenzial in jeder Zeile.

Die Datenplattform löst das strukturell: alle relevanten Quellen landen in einem zentralen, EU-konformen Lake in BigQuery oder Snowflake, werden dort normalisiert, angereichert und stehen für Dashboards, ML-Modelle und Marketing Activation bereit.

Aber ein Lake allein reicht nicht. Irgendwann vertraut niemand mehr den Zahlen, weil „Lead" dreimal etwas anderes heißt und niemand dafür verantwortlich ist, dass eine Definition überall gleich umgesetzt wird. Deshalb bauen wir die Governance-Schicht gleich mit: verbindliche Definitionen, automatische Qualitäts-Tests und ein Zugriffsmodell, das produktive Dashboards vor Versehen schützt.

Joint Engagement mit klarer Trennung. Datascale liefert Architektur, Pipelines, Activation-Logik und Governance-Prozesse, Saloid die EU-Cloud-Infrastruktur und die technische Implementation.

04Der Unterschied

All-in-One CDP vs. Composable Lakehouse.

Legacy · All-in-One CDP
Storage im proprietären System
80.000+ € Lizenz pro Jahr
Daten als Geisel beim Anbieter
Definitionen je Tool verschieden
Kein Test, wenn ein Schema kippt
Vendor-Lock-in per Design
Datascale · Composable Lakehouse
Storage in Ihrer BigQuery / Snowflake
Composable Stack, Kosten transparent
dbt-Modelle und Definitionen versioniert
Ein Business-Glossar für alle Systeme
Automatischer Slack-Alert bei Drift
RBAC und Audit-Log bleiben bei Ihnen

Architektur: EU-Datenresidenz in BigQuery Frankfurt oder Snowflake EU. Storage bleibt bei Ihnen, nicht beim CDP-Anbieter. CLOUD-Act-Härtung per CMEK steht im FAQ.

05Die Bausteine

Fünf Bausteine. Eine Plattform.

Von der Architektur bis zur Governance, buchbar einzeln oder als Kette.

Datenarchitektur & Lake

BigQuery oder Snowflake als zentrale, EU-gehostete Datenquelle. Tool und Schema entscheiden wir für den konkreten Kontext, nicht nach Standard-Template.

Konkret: Ist-Analyse aller Quellen, Zielarchitektur-Dokument, Tool-Entscheidung BigQuery vs. Snowflake mit Begründung, Kostenkontrolle.

Tools: BigQuery EU · Snowflake · CMEK

ELT-Pipelines & Modellierung

Alle relevanten Quellen laufen automatisiert in den Lake und werden in dbt zu geprüften Modellen. Staging, Marts, Business-Logik.

Konkret: funnel.io plus Custom-Konnektoren für Shop, CRM, Finance. dbt-Transformationen, tägliche Orchestrierung mit Monitoring.

Tools: funnel.io · dbt · Airflow

Marketing Activation & Reverse-ETL

Die geprüften Daten gehen zurück dorthin, wo sie wirken: in Ads, CRM und Marketing-Automation. Kein Export-Excel dazwischen.

Konkret: Attribution (Data-Driven statt Last-Click), LTV auf Basis eigener Transaktionsdaten, Audience-Segmente per Reverse-ETL.

Tools: Hightouch · Census · Klaviyo · HubSpot

Definitionen & Business-Glossar

Wenn „Lead" in Marketing, CRM und Finance dreimal etwas anderes heißt, hilft kein Dashboard. Wir definieren die zentralen Metriken einmal verbindlich.

Konkret: Stakeholder-Mapping, verbindliches Glossar für Lead, MQL, SQL, Conversion, Revenue, Mapping auf die Felder in GA4, CRM und ERP.

Tools: Notion / Confluence · dbt docs · DataHub

Datenqualität & Zugriffsmodell

Definitionen ohne Tests werden wieder weich. Automatische Checks warnen vor stillem Datenverlust, ein RBAC-Modell schützt produktive Pipelines vor Versehen.

Konkret: dbt tests und Great Expectations für kritische Pipelines, Slack-Alerts mit Diagnose-Kontext, RBAC und Schema-Change-Management mit Review-Gates.

Tools: dbt tests · Great Expectations · BigQuery IAM

06Kurz erklärt

Die wichtigsten Begriffe, kurz erklärt.

Composable CDP

Ihr eigenes Warehouse als zentraler Kundendaten-Speicher, statt Storage, Modellierung und Aktivierung in ein proprietäres All-in-One-System zu packen.

Reverse-ETL

Der Weg zurück: geprüfte Segmente aus dem Lake nach Ads, CRM und Marketing-Automation, per Hightouch oder Census.

Data Reliability

Die Garantie, dass eine Definition über mehrere Systeme hinweg dasselbe bedeutet, und dass Tests das nach einem Schema-Wechsel halten.

RBAC

Role-Based Access Control. Wer darf was sehen und ändern, damit niemand aus Versehen einen Production-View überschreibt.

07Für wen

Für wen sich das rechnet.

E-Commerce mit Silo-Daten

Daten in Shop, Ad-Systemen, CRM und Kundendienst, die nie zusammenlaufen. LTV- und Churn-Analyse stehen auf der Roadmap, aber die Grundlage fehlt.

B2B mit Sales-Cycle

Marketing, CRM und Finance zeigen nie dieselben Zahlen. CAC und LTV sind intern nicht berechenbar, weil die Daten in Silos stecken.

Teams mit Zahlen-Konflikten

Meetings beginnen damit, welche Zahlen die richtigen sind. Das ist kein Daten-, sondern ein Governance-Problem, und es kostet mehr Zeit als die Lösung.

Pre-BI- und Pre-ML-Teams

Power BI, Tableau oder ML-Modelle stehen an und brauchen eine skalierbare, sauber dokumentierte Datenquelle als Grundlage.

08Deliverables

Was am Ende steht.

Datenarchitektur

  • Ist-Analyse aller relevanten Datenquellen (Vollständigkeit, Qualität, Aktualität)
  • Zielarchitektur-Dokument: welche Daten wohin, welches Schema, welche Granularität
  • Tool-Entscheidung BigQuery vs. Snowflake mit Begründung für den konkreten Kontext

Pipelines & Modellierung

  • ELT-Pipelines für alle Quellen (funnel.io plus Custom-Konnektoren für Shop, CRM, Finance)
  • dbt-Transformationen: Normalisierung, Anreicherung, Business-Logik
  • Tägliche Aktualisierung mit Monitoring und Alerting bei Fehlern

Governance & Datenqualität

  • Business-Glossar mit verbindlichen Definitionen für Lead, MQL, SQL, Conversion, Revenue
  • Automatische Tests (Vollständigkeit, Freshness, Plausibilität) plus Slack-Alerts mit Diagnose-Kontext
  • RBAC-Modell und Schema-Change-Management mit Review-Gates für breaking Changes
  • Datenkatalog mit Owner-Zuordnung pro Tabelle

Activation & Übergabe

  • Attribution- und LTV-Modell auf Basis eigener Daten
  • Audience-Segmentierung für Reverse-ETL (Google Ads, Meta, Klaviyo, HubSpot)
  • Dashboard (Data Studio, Power BI oder Tableau) plus Datenmodell-Dokumentation
  • 30 Tage Post-Launch-Support

Was wir NICHT machen

Lakehouse, wenn ein einfaches Reporting-Setup reicht, siehe Revenue Intelligence Tier 1
Data Lakes ohne klaren Use-Case, Infrastruktur ohne Anwendung ist Sunk Cost
Business-Metriken ohne Stakeholder-Input, Definitionen, die intern nicht getragen werden, halten nicht
Laufende Data-Steward-Rolle, Governance braucht interne Owner. Wir bauen das Framework und schulen den ersten Steward
US-only Cloud ohne EU-Datenresidenz, für DSGVO-relevante Daten
Pipeline- und Test-Wartung ohne Retainer, Pipelines und Checks brauchen aktive Pflege

Engagement-Tiefen

Drei Tiefen. Klare Scopes.
Kein Retainer ohne Bedarf.

Hier starten →

Audit Sprint

Wir prüfen, was falsch läuft. Priorisierter Report + Handlungsplan.

Dauer
10 Arbeitstage
Preis
4.500–7.500 € netto

zzgl. gesetzlicher MwSt.

Eingeschlossen

  • Vollständige Analyse des bestehenden Setups
  • Priorisierter Report mit konkreten Maßnahmen
  • 90-Minuten-Walkthrough mit dem Team

Nicht enthalten

  • Implementierung (folgt im Build Sprint)
  • Code in App oder Website

Wann sinnvoll

Wenn das Setup läuft, aber die Zahlen intern angezweifelt werden.

Festpreis je nach Scope (Audit Sprint / Audit Sprint Plus). 50 % werden auf einen Build Sprint angerechnet, wenn innerhalb von 30 Tagen beauftragt.

Audit Sprint anfragen →

Build Sprint

Neuaufbau oder Restrukturierung, nach Spec gebaut.

Dauer
6–10 Wochen
Preis
25.000–120.000 € netto

zzgl. gesetzlicher MwSt.

Eingeschlossen

  • BigQuery / Snowflake Setup + funnel.io Konnektoren
  • dbt-Modelle + Tests, Business-Glossar, RBAC
  • Reverse-ETL (Hightouch / Census) + Monitoring

Nicht enthalten

  • Kampagnen-Execution, Media-Buying, Creatives
  • Tool-Lizenzen (direkt beim Anbieter, keine Marge)

Wann sinnvoll

Wenn strukturell neu gebaut werden muss, statt im Betrieb zu flicken.

Finaler Festpreis nach Scope-Definition.

Build Sprint besprechen →

Managed Evolution

Laufende Partnerschaft. Analytics als Produkt.

Dauer
ab 3 Monate Mindestlaufzeit
Preis
5.000–15.000 € / Monat netto

zzgl. gesetzlicher MwSt.

Eingeschlossen

  • Monatliche Weiterentwicklung + Roadmap
  • QA bei jedem Release-Deploy
  • Slack-Support, < 4 h Response (Mo–Fr)
  • Monatlicher Report + Executive-Summary

Nicht enthalten

  • 24/7-Bereitschaftsdienst
  • Kampagnen-Operations

Wann sinnvoll

Wenn Analytics laufend mitwachsen muss.

Monatlich kündbar nach Mindestlaufzeit.

Managed Evolution anfragen →

Alle Preise netto, zzgl. gesetzlicher MwSt. Für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • Q01
    Was ist der Unterschied zwischen einem Data Warehouse und einem Data Lake?

    Ein klassisches Data Warehouse (wie Redshift oder ein On-Premise-System) ist stark strukturiert und für SQL-Abfragen optimiert. Ein modernes Data Lake oder Lakehouse (BigQuery, Snowflake) kombiniert die Flexibilität eines Data Lake mit der Abfrageperformance eines Warehouses. Für Marketing-Anwendungsfälle ist BigQuery heute in den meisten Fällen die bessere Wahl.

  • Q02
    Brauchen wir wirklich einen Data Lake oder reicht funnel.io allein?

    funnel.io allein reicht für die meisten Marketing-Dashboards vollständig aus (→ Revenue Intelligence). Ein Data Lake wird nötig wenn: Transaktionsdaten aus dem Shop, CRM-Daten und Marketing-Daten zusammengeführt werden sollen, wenn LTV- oder Attribution-Modelle berechnet werden sollen, oder wenn ML-Anwendungen geplant sind.

  • Q03
    Können wir mit BigQuery in der EU hosten?

    Ja. BigQuery bietet EU-Regionen (europe-west3 Frankfurt, europe-west4 Niederlande). Datascale konfiguriert alle Projekte standardmäßig in EU-Regionen. Alle Daten bleiben in der EU-Region.

  • Q04
    Wie mitigieren Sie den US CLOUD Act in einer GCP-basierten Architektur?

    BigQuery wird ausschließlich in einer EU-Region konfiguriert (europe-west3 Frankfurt oder europe-west4 Niederlande). Datenresidenz ist vertraglich gegenüber Google zugesichert. Restrisiko: der CLOUD Act adressiert US-Mutterkonzerne. Bei besonders sensiblen Daten kombinieren wir BigQuery-Verschlüsselung mit CMEK (Customer-Managed Encryption Keys), optional mit External Key Manager bei EU-Anbietern wie Fortanix oder Thales. Der Entschlüsselungs-Schlüssel liegt dann außerhalb der CLOUD-Act-Reichweite. Für maximale Souveränität alternativ: Snowflake auf AWS Frankfurt mit identischem External-Key-Setup, oder ein Open-Source-Lake auf StackIT oder IONOS.

  • Q05
    Was kostet ein Composable CDP gegenüber einer All-in-One-CDP?

    Eine Enterprise-CDP (Segment, mParticle, Tealium) liegt typisch bei 80.000–250.000 € jährlich, abhängig vom MTU-Volumen. Plus Implementierung. Ein Composable-Setup auf BigQuery EU bewegt sich in anderer Größenordnung: BigQuery-Storage und -Compute zusammen unter 1.500 € pro Monat für die meisten DACH-Mittelständler, dbt Cloud Team-Plan ab 100 € pro Monat, Hightouch Starter ab 350 € pro Monat. Implementation als Build Sprint ab 7.500 € netto. Gesamtkosten Jahr 1 typischerweise 35.000–60.000 €. Der größte Unterschied liegt nicht im Preis, sondern in der Datenkontrolle: Storage gehört Ihnen, nicht dem CDP-Anbieter.

  • Q06
    Was unterscheidet Data Reliability von klassischer Datenqualität?

    Datenqualität misst einzelne Werte (Vollständigkeit, Format, Range). Data Reliability garantiert, dass eine Definition über mehrere Systeme hinweg dasselbe bedeutet, und dass automatische Tests dafür sorgen, dass es so bleibt, wenn jemand ein Schema ändert oder eine neue Quelle anbindet. Datenqualität ist eine Momentaufnahme, Data Reliability ist ein Prozess.

  • Q07
    Brauchen wir für die Governance schon einen fertigen Data Lake?

    Nein. Wir starten mit den Quellen, die bereits existieren. GA4, Plausible, CRM-Export, Ads-APIs. Wenn sich im Audit zeigt, dass ein zentraler Layer fehlt, ist das eine Empfehlung, kein Vorab-Investment. Viele Reliability-Probleme lassen sich auch ohne fertiges Lakehouse adressieren, sofern Definitionen und Tests einmal sauber dokumentiert sind.

  • Q08
    Wer übernimmt die laufende Data-Steward-Rolle nach dem Setup?

    Eine interne Person aus dem Daten- oder Analytics-Team. Wir bauen das Framework, dokumentieren die Prozesse und schulen den ersten Steward, aber Governance funktioniert nur, wenn sie intern verankert ist. Externe Steward-Rollen halten erfahrungsgemäß keine 12 Monate.

  • Q09
    Wie lange dauert es, bis die ersten Quality-Alerts laufen?

    Nach einem Audit-Sprint von 2 Wochen sind die kritischsten 3–5 Pipelines mit Alerts ausgestattet. Der vollständige Build mit Datenkatalog, RBAC-Modell und Governance-Prozessen läuft typischerweise über 6 bis 10 Wochen, gemeinsam mit Saloid für die technische Implementation.

Integrations

Aus dem Integrations-Katalog

Diese Tools binden wir für diese Leistung an. Jede Katalogseite bewertet das Tool ehrlich: Setup-Aufwand, DSGVO-Einordnung und wann es passt.

Nächster Schritt

Datenplattform und Governance: Architektur-Gespräch.

Strategie-Gespräch zu Lakehouse-Architektur, Reverse-ETL und Governance. Full-Cycle-Umsetzung gemeinsam mit Saloid.

Einstieg
4.500–7.500 € netto
Lieferung
6–10 Wochen
Umfang
5 Module