Was wird geprüft
Der Tiefenscan sammelt nach „Akzeptieren" alle Mess-Pings (collect-Pfade und Requests mit Consent-Stempel) und sortiert sie nach Ziel: eigene Domain oder Fremd-Host. Daraus entsteht der Verdict: Server-Side (nur First-Party-Endpunkt), Client-Side (nur direkte Pings an Google und Co.) oder Hybrid (beides parallel).
Warum ist das wichtig
Die Architektur entscheidet, wie viel Signal ankommt und wer den Datenfluss kontrolliert. Client-Side verliert messbar Signale an Adblocker und Safari ITP. Server-Side routet über die eigene Domain, mit voller Kontrolle darüber, was serverseitig an die Plattformen weitergeht. Hybrid ist als Migrationszustand normal und als Dauerzustand ein Doppelzählungs-Risiko.
Häufige Ursachen
- Hybrid ohne Absicht: Die sGTM-Migration wurde begonnen, der alte Client-Tag nie abgeschaltet.
- Ein Plugin oder Theme bringt einen zweiten, direkt eingebundenen Google-Tag mit, der am Server-Container vorbeisendet.
- Der First-Party-Endpunkt liegt auf einer fremden Domain (Default-Domain des Anbieters) statt auf einer eigenen Subdomain und wird deshalb als Client-Side gelesen.