Was wird geprüft
Borlabs Cookie 3 hinterlegt für jeden Service einen Opt-in-Code in einer öffentlich abrufbaren Config-Datei, base64-codiert. Der Scanner liest diese Datei und decodiert die Codes. Sichtbar wird, was erst nach der Einwilligung lädt: GTM-Container, GA4-Properties und Custom-Loader-Hosts, auch wenn im HTML der Seite nichts davon steht. Ohne Klick, ohne Browser.
Warum ist das wichtig
Ein sauber blockierendes CMP macht den Tag-Stack für statische Scans unsichtbar. Das ist gewollt und richtig. Es macht aber auch den Betreiber blind: Was in der Config steht, hat dort irgendwann jemand eingetragen, und niemand prüft es nach. Der Befund zeigt den hinterlegten Stack, damit Sie ihn mit dem gewollten Setup abgleichen können. Verwaiste Container laden sonst jahrelang weiter, bei jedem Opt-in.
Häufige Ursachen
- Test-Container oder Zweit-Properties aus der Einrichtungsphase, die nie entfernt wurden.
- Nach einem Agenturwechsel blieb der alte Loader in der Config stehen.
- Ein Server-side-Loader auf einer eigenen Subdomain, den hinter dem CMP niemand mehr auf dem Schirm hat.