Preise: Monatszahlung und Jahreszahlung
Stand: 8. September 2026. Die Tabelle zeigt die drei Standardtarife. Stape veröffentlicht monatliche Preise und Jahrespreise in USD. Die auf einen Monat umgerechneten Jahrespreise sind gerundet; bezahlt wird der Jahresbetrag. Prüfen Sie Steuern und Rechnungswährung im Angebot.
| Tarif | Monatszahlung | Jahreszahlung | Pro Monat bei Jahreszahlung | Requests pro Monat |
|---|---|---|---|---|
| Pro | 20 USD | 200 USD | ca. 17 USD | 500.000 |
| Business | 100 USD | 1.000 USD | ca. 83 USD | 5 Mio. |
| Enterprise | 200 USD | 2.000 USD | ca. 167 USD | 20 Mio. |
Free und Custom sind hier nicht aufgeführt. Free dient zum Testen; Custom wird individuell angeboten. Daneben gibt es Pro+, Business+ und Enterprise+. Vergleichen Sie diese Zwischenstufen vor dem Kauf im Tarifangebot, statt beim Überschreiten eines Limits automatisch den nächsten Standardtarif zu wählen.
Was zählt als Request?
Stape zählt eingehende HTTP-Requests am Server-Container, einschließlich dort geladener Skripte und Stape-Store-Aufrufe. Die Zahl der GA4-Events oder Sessions lässt sich deshalb nicht mit der Zahl der abrechenbaren Requests gleichsetzen. Quelle: Request-Definition
Ein eingehender Request kann mehrere Tags auslösen. Die Weiterleitung an Meta oder Google ist nicht allein deshalb ein weiterer eingehender Request. Erfassen Sie separat, welche zusätzlichen Aufrufe Ihre konkrete Konfiguration erzeugt, und gleichen Sie die Schätzung mit dem Nutzungszähler in Stape ab.
Beispiel: vom Tagesverbrauch zum Budget
Ein Rechenbeispiel, keine Kundenmessung: Sie beobachten an sieben repräsentativen Tagen insgesamt 84.000 eingehende Requests. Das sind 12.000 pro Tag. Für einen Zeitraum von 30 Tagen ergeben sich 360.000 Requests. Eine Reserve von 25 % erhöht den Planungswert auf 450.000.
| Annahme | Hochrechnung für 30 Tage | Mit 25 % Reserve |
|---|---|---|
| 8.000 Requests pro Tag | 240.000 | 300.000 |
| 12.000 Requests pro Tag | 360.000 | 450.000 |
| 18.000 Requests pro Tag | 540.000 | 675.000 |
Die mittlere Variante liegt innerhalb des Pro-Limits. Die Variante mit 18.000 Requests pro Tag braucht mehr Kapazität. Die Reserve ist eine Annahme für dieses Beispiel, keine Empfehlung für jedes Setup. Kampagnen, Saisonspitzen und neue Tags verändern die Rechnung. Kontrollieren Sie den tatsächlichen Verbrauch während des Abrechnungszeitraums.
Was passiert am Request-Limit?
Ohne Auto-Upgrade wird der Container im Pro-Tarif bei 110 % des Limits pausiert. Für Business und Enterprise samt Plus-Varianten beschreibt Stape beim ersten Überschreiten eine einmalige Kulanzfrist von 30 Tagen. Im Free-Tarif wird der Container am Limit deaktiviert; das Kontingent erneuert sich nicht automatisch. Bei aktiviertem Auto-Upgrade erfolgt der Wechsel in einen teureren Tarif automatisch. Quelle: Limits und Pausen
Legen Sie vor dem Start fest, wer Verbrauch und Warnungen prüft und wer einen Tarifwechsel freigeben darf. Ein höherer Tarif ist eine Budgetentscheidung. Ein pausierter Container unterbricht die Datenerfassung.
Was stape.io übernimmt
Stape betreibt die Infrastruktur für Ihren sGTM-Container. Die Arbeit am Tracking bleibt: Events definieren, Consent weitergeben, Daten vor dem Versand prüfen und Änderungen testen. Ein laufender Server belegt noch nicht, dass Conversions korrekt erfasst werden.
Die Tarifstruktur unterscheidet sGTM-Hosting pro Container von separat abgerechneten Gateway-Produkten. Mehrere Container gehören deshalb als eigene Positionen ins Budget. Ein Account ist nicht auf einen Container beschränkt.
Woran wir stape gemessen haben
Unsere redaktionelle Bewertung: EU-Datenhoheit 4,0 / 5 · Datenqualität 4,5 / 5 · Preis-Leistung 4,5 / 5 · Bedienbarkeit 5,0 / 5. Die Achsen folgen der Katalogmethodik.
Für die Kaufentscheidung trennen wir die Hosting-Funktionen von der Qualität Ihrer Implementierung. Weder eine eigene Subdomain noch ein höherer Tarif ersetzt Tests gegen den Measurement Blueprint.
Was im Betrieb überzeugt
Managed Hosting reduziert die Infrastrukturarbeit. Das ist besonders hilfreich, wenn das Team Tracking betreuen kann, aber keinen eigenen Hosting-Betrieb aufbauen möchte. Für regelmäßige Fehleranalysen zählen auch verfügbare Logs und Monitoring. Prüfen Sie, ob deren Umfang im gewählten Tarif für Ihre Fehlersuche ausreicht.
Grenzen und zusätzliche Kosten
| Kostenblock | Was Sie einplanen sollten |
|---|---|
| Hosting | Tarif und Abrechnungsweise je Container, weitere Produkte separat |
| Einrichtung | Event-Spezifikation, Domain, Tag-Migration und Abnahmetests |
| Laufender Betrieb | Consent-Änderungen, Release-QA, Fehlersuche und Zuständigkeit bei Ausfällen |
| Tarifwechsel | Spitzenlast, neue Datenquellen und die Einstellung für Auto-Upgrade |
Die Jahreszahlung kann die Hostingrechnung senken. Sie beseitigt keine dieser Aufgaben. Trennen Sie im Angebot einmalige Leistungen von monatlichen Kosten und halten Sie Annahmen zum Datenvolumen fest.
Stape oder Cloud Run: mit denselben Annahmen rechnen
Vergleichen Sie denselben Zeitraum, dieselbe Währung und denselben Betriebsumfang. Für Cloud Run gehören Compute, Netzwerk, Logs, Redundanz und die Arbeitszeit für den Betrieb in die Rechnung. Bei Stape kommen zum Tarif die Aufgaben, die beim eigenen Team bleiben.
Eine einfache Rechenstruktur lautet: Hostingkosten + Arbeitsstunden für den Betrieb × interner Vollkostensatz pro Stunde + Kosten separat berechneter Produkte. Einmalige Einrichtungskosten weisen Sie separat aus oder verteilen sie ausdrücklich auf einen gewählten Zeitraum. Es gibt keine belastbare allgemeine Request-Grenze, ab der Cloud Run für jedes Team günstiger ist.
Disclosure
stape.io ist seit 2024 unser deklarierter Server-Side-Tagging-Partner und im Impressum als solcher aufgeführt. Es ist außerdem das Werkzeug, mit dem wir die meisten Server-Side-Projekte umsetzen. Der Partnerstatus bringt uns Zugang zu Roadmap-Calls und gelegentlich Promo-Codes für Discovery-Kunden. Und Geld: Wir bekommen monatlich 20 % der Lizenzgebühr als Cashback zurück. An jeder stape.io-Lizenz, die über uns läuft, verdienen wir also mit. Das sollten Sie wissen, bevor Sie die Empfehlung oben lesen.
Das Urteil oben ist deshalb kein neutrales Laborergebnis, sondern die Einschätzung eines Teams, das täglich damit arbeitet. Beides hat einen Preis: Wir kennen die Schwachstellen genauer als jedes Testportal, und wir haben ein Interesse daran, dass das Produkt gut dasteht. Deshalb stehen die Grenzen oben so ausführlich wie die Stärken, und deshalb empfehlen wir Cloud Run und eigene Server dort, wo sie besser passen.
Woran Sie die Entscheidung festmachen
| Ihre Anforderung | Nächster Schritt |
|---|---|
| Gemessener Verbrauch liegt im Pro-Kontingent | Funktionen und Reserve prüfen, dann Zahlungsweise wählen |
| Verbrauch liegt zwischen Standardtarifen | Plus-Varianten mitvergleichen |
| Mehrere Container oder Gateway-Produkte | Einzelne Abonnements und Gesamtbudget erfassen |
| Infrastruktur muss in Ihrem eigenen Cloud-Konto liegen | Cloud Run oder eigene Infrastruktur bewerten |
| Shopify-Pixel oder Consent-Kette machen Probleme | Implementierung prüfen, bevor Sie Hosting wechseln |
Der Shopify-Leitfaden behandelt die Pixel-Implementierung. Für die Signalweitergabe hilft der Leitfaden zu Usercentrics und sGTM. Das Stape-Integrationsprofil ordnet das Produkt im Stack ein.
