Was wird geprüft
Auf jeder Produktseite der Stichprobe liest der Check bis zu drei Preisquellen: den sichtbaren Preis aus dem DOM (mit Selektoren für Shopify, Shopware, WooCommerce und Magento), Offer.price aus dem Product-JSON-LD und den Preis aus dem view_item-Event im dataLayer. Seiten mit mindestens zwei lesbaren Quellen werden verglichen; mehr als ein Cent Differenz ergibt „zu prüfen", mit Seite und Werten als Beleg.
Warum ist das wichtig
Der Tracking-Preis ist die Basis von Umsatzberichten, ROAS und Smart-Bidding-Geboten. Meldet der dataLayer 19 Prozent weniger als die Seite, rechnet Google Ads mit falschen Warenkorbwerten und optimiert auf falsche Ziele. Solche Fehler fallen selten auf. Die Zahlen wirken plausibel, nur stimmen sie nicht.
Häufige Ursachen
- Netto/Brutto-Verwechslung: Die Seite zeigt brutto, das Backend liefert netto ins Template.
- Der dataLayer trägt den Streichpreis oder den Grundpreis statt des Aktionspreises.
- Varianten-Auswahl aktualisiert den sichtbaren Preis, aber nicht das JSON-LD oder das Event.
- Rabatt-Logik läuft nur im Checkout; die Produktseite meldet den alten Betrag weiter.