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DatascaleIntegrationsPower BI vs. Metabase

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Power BI vs. Metabase: BI im Microsoft-Kosmos oder Open Source?

Microsofts Mittelstands-Standard gegen die zugängliche Open-Source-Alternative: Power BI kommt oft schon mit der M365-Lizenz ins Haus, Metabase läuft self-hosted direkt auf dem eigenen Warehouse.

Aktualisiert August 2026 · redaktionell bewertet · keine bezahlte Platzierung

Power BI

Microsoft

US-Cloud
3,9

Microsofts Self-Service-BI und im DACH-Mittelstand gesetzt. In M365 oft schon lizenziert und von Fachabteilungen angenommen, aber US-Cloud und nur so gut wie das Datenmodell darunter.

Einzel-Review →

Metabase

Metabase

EU-Region
4,3

Open-Source-BI, die Fachabteilungen tatsächlich verstehen. Perfekt für den Mittelstand und self-hostbar, stößt bei hochkomplexen Enterprise-Datenmodellen aber irgendwann an Grenzen.

Einzel-Review →
Kriterium
Power BI
Metabase
Lizenzmodell
Pro Nutzer, oft in M365 enthalten
Open Source, bezahlte Stufen optional
Hosting
Microsoft-Cloud, EU Data Boundary
Self-hosted in der EU möglich
Analyse-Logik
DAX, tief und mächtig
SQL plus No-Code-Fragen
Zielgruppe
Microsoft-geprägte Fachabteilungen
Teams mit Self-Service-Anspruch

Bewertung nach unserer Review-Methodik. Stand August 2026, Preise ohne Gewähr.

Entscheidungshilfe

Was wir wann empfehlen.

Power BI, wenn …

Microsoft 365 ist gesetzt und die Lizenz häufig schon bezahlt.

Fachabteilungen erwarten Excel-nahe Bedienung.

DAX-Modelle und Row-Level-Security gehören zum Anspruch.

Metabase, wenn …

Self-Hosting in der EU und Open Source sind gesetzt.

Self-Service soll ohne SQL und ohne Schulungsprogramm laufen.

Ein Mittelstands-Setup will BI ohne Lizenz-Verhandlung.

Szenario
Empfehlung
Warum
Mittelständler mit M365-Vertrag und Excel-Kultur
Power BI
Lizenz und Gewohnheiten sind schon da, die Hürde ist minimal.
Startup oder Mittelstand mit Warehouse und Open-Source-Präferenz
Metabase
Self-hosted auf dem eigenen Warehouse, ohne Lizenzkosten produktiv.
Compliance will Dashboards ohne US-Cloud
Metabase
Self-Hosting hält Daten und Rendering im eigenen Haus.
Komplexe Kennzahlen-Logik mit Berechtigungen bis auf Zeilenebene
Power BI
DAX und Workspace-Governance tragen solche Modelle zuverlässig.

Unser Fazit

Steht Microsoft 365 im Haus, ist Power BI der Weg des geringsten Widerstands: Lizenz oft vorhanden, Excel-nahe Bedienung, DAX-Tiefe. Metabase gewinnt, wo Self-Hosting, Open Source und schneller Self-Service zählen und niemand Pixel-Reports braucht. Beide stehen und fallen mit dem Datenmodell darunter.

Im Detail

Der Standard und der Herausforderer

Power BI gewinnt viele Projekte, bevor der Vergleich überhaupt beginnt, weil die Lizenz mit Microsoft 365 schon im Haus ist. Das ist kein schlechter Grund. Excel-Nähe senkt die Hürde, und DAX trägt auch anspruchsvolle Modelle.

Metabase punktet auf der anderen Seite mit radikaler Zugänglichkeit und Datenhoheit: Open Source, self-hosted, direkt auf dem Warehouse. Fachabteilungen klicken sich ihre Antworten selbst zusammen, ohne SQL und ohne Ticket.

Die Einzelwertungen stehen auf den Tool-Seiten: Power BI und Metabase. Das Fundament darunter baut Revenue Intelligence.

Datenschutz und EU-Fit

Power BI läuft in der Microsoft-Cloud; die EU Data Boundary hält Daten in der EU-Region, im Import-Modus liegen Kopien trotzdem bei Microsoft. Metabase self-hosted lässt die Daten dort, wo sie sind, im eigenen Warehouse; die Privacy-Frage reduziert sich auf die eigene Infrastruktur.

Aufwand bei der Einführung

Beide sind schnell installiert, und beide werden ohne modelliertes Warehouse zur CSV-Deponie. Power BI verlangt danach DAX-Standards und Workspace-Ordnung, Metabase eher Disziplin bei Collections und Berechtigungen. Der eigentliche Aufwand liegt in dbt, nicht im BI-Tool.

Preis und TCO

Power BI Pro steckt in vielen M365-Paketen, Premium-Kapazitäten kommen bei großen Setups dazu. Metabase kostet self-hosted keine Lizenz, die bezahlten Stufen bleiben mittelstandstauglich. Der TCO-Unterschied ist selten kriegsentscheidend; die Team-Passung entscheidet öfter.

Migration

Dashboards migriert man nicht, man baut sie neu, und das ist meist ein Gewinn. Wer von Power BI zu Metabase wechselt, verliert DAX-Measures und baut sie als dbt-Modelle nach; in die Gegenrichtung wandert SQL-Logik in DAX oder bleibt gleich im Warehouse. Kennzahlen sollten ohnehin einmal zentral definiert sein.

Womit wir den Gewinner bauen

Quellen

FAQ · 3 Fragen

Die häufigsten Fragen.

Andere Frage? Direkt an uns, Antwort in 48 h.

Ja, über den nativen Konnektor. Entscheidend ist der Modus: Import kopiert Daten in die Microsoft-Cloud, DirectQuery lässt sie im Warehouse. Die Wahl hängt an Volumen, Latenz und Datenschutz.

Für Self-Service und Standard-Dashboards ja. Bei hochkomplexen Modellen, Pixel-Reports und Governance über tausende Dashboards stößt es an Grenzen, dort spielen Power BI oder Tableau.

Das Datenmodell. Einmal zentral definierte Kennzahlen in dbt tragen jedes der beiden Tools; ohne Modell produzieren beide zwölf Wahrheiten pro Kennzahl.

Was beide nicht lösen

Kein Analytics-Tool repariert ein fehlendes Tracking-Konzept.

Welches Werkzeug passt, entscheidet der Audit an Ihren Zahlen, nicht ein Vergleichstext.